Spender oder Miniaturen:
was ein Gast im Bad wirklich verbraucht
Ein Gast öffnet in einer Nacht drei Fläschchen und lässt zwei halbvoll stehen. Der Spender löst genau das. Dieser Ratgeber vergleicht beide Wege ohne Preisliste, aber mit den Größen, die die Kosten je Gast bestimmen: Verbrauch je Anwendung, Verpackung, Handgriffe im Housekeeping, und der Stichtag, ab dem die Frage keine mehr ist.
Drei Größen, die die Kosten je Gast bestimmen
Was ein Gast kostet, steht nicht auf dem Etikett. Es steckt in der Menge, die er tatsächlich verbraucht, in dem, was danach im Abfall liegt, und in der Zeit, die das Housekeeping je Zimmer braucht.
Verbrauch je Anwendung
- Vier Hübe zu je 2 Millilitern
- Aus der Miniatur nimmt derselbe Gast rund 25 ml mit
- Der Rest im Fläschchen wird weggeworfen
- Gut das Dreifache je Anwendung
Verpackung je Anwendung
- Ein 500-ml-Spender reicht rund 30 Nächte
- Nachgefüllt aus dem 5-Liter-Kanister
- Kein Leergut, das eingesammelt werden muss
- Nachbestellt wird das Gebinde, nicht die Portion
Handgriffe je Zimmer
- Füllstand prüfen, unter einem Viertel wechseln
- Kein Einsammeln angebrochener Fläschchen
- Keine Trennung des Leerguts
- Eine Position je Sorte auf dem Wagen
Warum der Spender je Gast günstiger ist, ohne dass eine Zahl fällt
Eine Preisliste würde Ihnen für Ihr Haus nichts sagen, weil Menge, Lieferland und Lieferbedingung den Preis bestimmen. Was sich ohne Preisliste sagen lässt, ist die Struktur der Kosten, und die ist bei beiden Wegen grundverschieden.
Das Produkt: das Dreifache je Anwendung
Aus dem Pumpspender kommen rund 8 Milliliter je Dusche, vier Hübe zu je 2 Millilitern. Mit der Miniatur gehen rund 25 Milliliter ins Zimmer, und weil der Gast das Fläschchen nicht leert, wandert der Rest in den Abfall. Bezahlt hat das Haus die volle Menge. Beim Spender bezahlt es, was verbraucht wird, denn die Flasche bleibt im Bad und wird nachgefüllt. Über ein Jahr und über alle Zimmer ist das der größte Posten, noch vor der Verpackung.
Die Verpackung: ein Gebinde statt vieler
Ein Kanister mit fünf Litern füllt einen 300-ml-Spender rund sechzehnmal und einen 500-ml-Spender zehnmal. Dieselben fünf Liter wären hundertsechzig Fläschchen zu je dreißig Millilitern. Was nicht ins Zimmer kommt, muss nicht eingesammelt, getrennt und entsorgt werden, und das merkt zuerst das Housekeeping und dann der Abfallbehälter.
Die Arbeit: ein Blick statt vier Handgriffe
Miniaturen werden je Zimmer ausgelegt, angebrochene eingesammelt, Leergut getrennt. Der Spender wird beim Zimmercheck angesehen, die Flasche ist durchscheinend, und unter einem Viertel wird gewechselt. Auf der Etagenrunde liegen dann zwei Kanister auf dem Wagen statt Kartons voller Einzelfläschchen. Wie viel Zeit das je Zimmer spart, hängt an Ihren Abläufen, aber es ist Zeit, die täglich anfällt.
Was der Gast merkt
Im besten Fall nichts, außer dass der Spender voll ist. Bei Markenware kennt er die Flasche aus dem eigenen Bad und ordnet sie ein, bevor er sie aufdrückt. Bei einer Eigenlinie sieht er ein Etikett, das zum Haus passt. Ein Spender lässt sich nicht halb benutzt zurücklassen und nicht versehentlich mitnehmen, und er sieht in der zwanzigsten Woche noch aus wie in der ersten, solange er gereinigt wird. Die Wandhalterung sorgt dafür, dass die Flasche im Nassbereich nicht wandert.
Der Termin, der die Entscheidung ohnehin erzwingt: Ab dem 1. Januar 2030 dürfen Einwegverpackungen für Kosmetik-, Hygiene- und Toilettenartikel im Beherbergungssektor in der EU nicht mehr in Verkehr gebracht werden, Verpackungsverordnung (EU) 2025/40, Artikel 25 mit Anhang V Nummer 5, unabhängig vom Material. Spender und Nachfüllgebinde sind nicht betroffen.
Wo Miniaturen noch sinnvoll sind, und wo nicht
Der Spender ersetzt die Miniatur im Zimmer. Er ersetzt sie nicht überall.
Im Zimmer: Spender
Seife am Waschbecken, Duschgel in der Dusche, das ist die Grundausstattung. Die dritte Position, die Bodylotion, gibt es bei den Eigenlinien in der Linie Argan, bei der Markenware in allen drei Marken. Jede weitere Sorte ist eine Position mehr auf dem Wagen, und zwei Sorten decken ab, was ein Gast in einer Standardnacht tatsächlich benutzt.
Verkauf, Tagung, Mitnahme: Miniatur
Als Verkaufsartikel an der Rezeption, als Tagungsgabe oder als Mitnahmeprodukt bleiben Minis und Travel Kits auch nach 2030 zulässig, weil sie nicht für eine einzelne Buchung im Zimmer bestimmt sind. Wer heute mit Einzelportionen arbeitet und später umstellt, wechselt bei den Eigenlinien das Format, nicht die Handschrift des Bades, denn Rezeptur und Duft sind dieselben wie im Spender.
Zwei Gebindegrößen, ein Prinzip
Die Eigenlinien führen den 300-ml-Spender mit Pumpe und den 5-Liter-Kanister, die Markenware den 500-ml-Spender und denselben Kanister. Der kleinere passt in kleine Bäder und wird häufiger nachgefüllt, der größere reicht rund 30 Nächte. Beide werden an der Wand gehalten: der Edelstahlhalter für die 300-ml-Flasche, der abschließbare Halter aus ABS für die Markenflasche.
Wie das Spendersystem im Haus läuft, von der Wandhalterung bis zur Etagenrunde, steht auf der Übersichtsseite Spendersystem für das Hotelbad.
Häufige Fragen zu Spender und Miniatur
Was Einkauf und Housekeeping beim Vergleich fragen.
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