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Ratgeber · Ihr Zeichen

Stickerei oder Einwebung:
das Hotellogo auf Frottier

Auffällig und ab kleinen Mengen, oder zurückhaltend und so lange wie das Tuch

Ein Handtuch mit dem Zeichen des Hauses ist das Ausstattungsstück, das der Gast am häufigsten in die Hand nimmt. Zwei Wege führen dorthin: die Stickerei auf dem Tuch und die Einwebung in der Bordüre. Sie unterscheiden sich in Wirkung, Haltbarkeit und in der Menge, ab der sie sich lohnen.

ZWEI VERFAHREN

Stickerei und Einwebung im Vergleich

Beides bringt Ihr Zeichen auf die Ware, beides fertigen wir nach Ihrer Vorlage. Die Entscheidung fällt nach drei Fragen: Wie auffällig soll es sein, wie viele Teile bestellen Sie, und wie lange soll das Zeichen halten?

Stickerei

auffällig schon bei kleinen Mengen
  • Garn wird auf das fertige Tuch gestickt
  • Sichtbar, mit spürbarem Relief
  • Sinnvoll schon bei kleinen Mengen
  • Beim Bademantel auf der Brust

Einwebung

dezent in der Bordüre
  • Das Zeichen wird beim Weben in die Bordüre gearbeitet
  • Wirkt zurückhaltender
  • Hält so lange wie das Tuch selbst
  • Sonderfertigung bei derselben Weberei wie die Lagerware

Beides nach Vorlage

Ihre Vorlage
  • Logo oder Schriftzug nach Ihrer Datei
  • Auf Tüchern und Bademänteln
  • Auf weißer Ware oder in Ihrer Hausfarbe
  • Menge und Termin entscheiden über den Weg
IM DETAIL

Wann Stickerei, wann Einwebung

Die Frage ist selten, was schöner ist, sondern was zum Haus, zur Menge und zur Wäscherei passt.

Stickerei: sichtbar und schnell im Haus

Bei der Stickerei wird das Zeichen mit Garn auf das fertige Tuch gearbeitet. Sie ist auffälliger als die Einwebung, hat ein spürbares Relief und ist schon bei kleinen Mengen sinnvoll, weil das Tuch selbst Lagerware bleibt und nur die Veredelung dazukommt. Beim Bademantel sitzt sie auf der Brust, dort, wo der Gast sie beim Anziehen sieht. Das ist der Weg für ein Haus, das mit wenigen Mänteln oder einer kleinen Serie beginnt.

Einwebung: Teil des Gewebes

Bei der Einwebung wird das Zeichen beim Weben in die Bordüre gearbeitet. Es liegt nicht auf dem Tuch, es ist das Tuch. Deshalb hält es so lange wie das Gewebe selbst, übersteht dieselben Wäschen wie die Schlinge und wirkt zurückhaltender, als Muster in der Bordüre statt als Aufsatz. Weil dafür gewebt werden muss, ist die Einwebung eine Sonderfertigung. Sie geht an dieselbe Weberei wie die Lagerware, und Menge und Termin entscheiden über den Weg.

Was die Wäscherei dazu sagt

Beide Verfahren laufen durch die gewerbliche Wäsche. Die Einwebung ist dabei im Vorteil, weil nichts auf dem Tuch liegt, das sich abscheuern könnte. Bei der Stickerei gilt dieselbe Regel wie für die Kante: Trommel nicht überladen, dann bleibt das Garn, wo es hingehört. Gewaschen wird nach denselben Vorgaben wie die unveredelte Ware, weiß bei 95 Grad, farbig nach dem Färbeverfahren.

Farbe, Größe und Grammatur nach Vorgabe

Das Zeichen ist ein Teil der Sonderfertigung, nicht die ganze. Wer ohnehin nach Maß bestellt, legt Grammatur, Größe und Farbe gleich mit fest: leichte Tücher für den Fitnessbereich, schwere Qualitäten für die Suite, Saunakilt oder Strandtuch in Sondermaßen, reaktiv oder indanthren gefärbt in der Hausfarbe. Das Zeichen kommt dann als Einwebung dazu, und das ganze Sortiment kommt aus einer Hand.

Faustregel: Kleine Menge, schneller Start, sichtbares Zeichen: Stickerei. Große Menge, ruhiger Auftritt, so lange wie das Tuch: Einwebung.

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ABLAUF

So kommt Ihr Zeichen auf die Ware

Vier Schritte von der Vorlage bis zur Lieferung.

1. Vorlage schicken

Logo oder Schriftzug als Datei, dazu die Angabe, ob es auf Tücher, Bademäntel oder beides soll. Aus der Vorlage ergibt sich, ob das Zeichen als Stickerei umgesetzt wird oder als Einwebung in der Bordüre, und wie groß es sinnvoll ist.

2. Ware festlegen

Grammatur, Größe und Farbe aus dem Lagersortiment oder nach Maß. Für die Stickerei genügt die Lagerware, für die Einwebung wird gewebt. Sagen Sie uns Ihre Vorstellung, wir rechnen sie konkret durch, statt eine Zahl zu nennen, die für Ihr Haus nicht stimmt.

3. Wirkung prüfen

Vor der Serie sehen Sie, wie das Zeichen auf der Ware wirkt: Größe, Position, Kontrast. Prüfen Sie es nicht nur auf dem Tisch, sondern im Bad und im Licht, dort entscheidet sich, ob es zum Haus passt.

4. Liefern und nachbestellen

Personalisierte Ware hat einen längeren Vorlauf als Lagerware, bei der Einwebung mehr als bei der Stickerei. Planen Sie die Erstausstattung mit Umläufen und Schwund, und legen Sie einen Mindestbestand fest, bei dem nachbestellt wird, damit das Zeichen nicht zur Lücke im Regal wird.

Was Grammatur, Webart und Färbeverfahren für die veredelte Ware bedeuten, steht auf der Übersichtsseite Frottierwaren für Hotel und Spa.

FAQ

Häufige Fragen zu Stickerei und Einwebung

Was Einkäufer vor der ersten personalisierten Bestellung wissen wollen.

Was ist bei kleinen Mengen sinnvoll?+
Die Stickerei. Das Tuch bleibt Lagerware, nur die Veredelung kommt dazu. Die Einwebung ist eine Sonderfertigung und lohnt bei größeren Serien.
Was hält länger, Stickerei oder Einwebung?+
Die Einwebung, weil sie Teil des Gewebes ist und so lange hält wie das Tuch. Die Stickerei liegt auf dem Tuch und braucht in der Wäsche dieselbe Rücksicht wie die Kante: keine Überladung.
Wo sitzt das Logo am Bademantel?+
Als Stickerei auf der Brust, als Einwebung in der Bordüre.
Übersteht das Zeichen die Wäsche bei 95 Grad?+
Beide Verfahren laufen durch die gewerbliche Wäsche nach denselben Vorgaben wie die unveredelte Ware: weiß bei 95 Grad, farbig nach dem Färbeverfahren.
Können wir Farbe und Zeichen zusammen bestellen?+
Ja. Farbe nach Ihrer Hausfarbe, reaktiv oder indanthren gefärbt, und das Zeichen als Einwebung, alles bei derselben Weberei wie die Lagerware.

Ihr Zeichen auf Tuch und Mantel?

Schicken Sie uns Vorlage, Menge und die Teile, um die es geht. Wir sagen Ihnen, welcher Weg passt, und rechnen ihn durch.