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Ratgeber · Nachfüllen

Spender nachfüllen und sauber halten:
die Runde, die das System trägt

Leeren, spülen, trocknen, dann aus dem Kanister derselben Sorte

Ein Spendersystem steht und fällt mit der Runde, die es nachfüllt. Hygienisch ist es, solange das System geschlossen bleibt: Pumpe statt offenem Ausgießen, Flasche im Halter, dieselbe Sorte in dieselbe Flasche, nie Reste zusammenschütten. Dieser Ratgeber beschreibt die Handgriffe so, dass Sie sie in den Reinigungsplan übernehmen können.

GRUNDREGELN

Drei Regeln, die das System geschlossen halten

Alles Weitere sind Handgriffe. Diese drei sind die Grundlage, und sie gelten für die 300-ml-Flasche der Eigenlinien wie für die 500-ml-Flasche der Markenware.

Dieselbe Sorte in dieselbe Flasche

1 Sorte je Flasche
  • Etikett und Inhalt passen zusammen
  • Nie ein fremdes Produkt in eine beschriftete Flasche
  • Kanister und Spender derselben Sorte zusammen lagern
  • Eine Linie im Haus, damit auf dem Wagen nichts verwechselt wird

Leeren, nicht auffüllen

0 Reste in der Flasche
  • Den Rest nicht auffrischen
  • Flasche leeren, ausspülen, trocknen lassen
  • Zwei Sätze Flaschen im Wechsel
  • Keine Wartezeit auf der Runde

Geschlossen entnehmen

Pumpe statt offenem Ausgießen
  • Der Gast berührt nur den Pumpkopf
  • Die Flasche steht fest im Wandhalter
  • Wandert nicht im Nassbereich
  • Abschließbar bei der Markenflasche
ETAGENRUNDE

Vier Handgriffe je Zimmer

Die Runde dauert je Zimmer einen Blick und, alle paar Wochen, einen Flaschenwechsel. Diese vier Schritte können Sie so in den Reinigungsplan übernehmen.

1. Stand prüfen, nicht schätzen

Die Flasche ist durchscheinend, ein Blick genügt. Unter einem Viertel wird gewechselt, nicht erst, wenn die Pumpe Luft zieht. Ein 500-ml-Spender reicht bei rund 8 Millilitern je Anwendung etwa 30 Nächte, der 300-ml-Spender entsprechend kürzer. Wie oft Sie tatsächlich wechseln, zeigt die erste Etage nach zwei bis drei Wochen.

2. Leeren, ausspülen, dann nachfüllen

Den Rest nicht auffrischen, sondern die Flasche leeren, ausspülen und trocknen lassen. Erst dann wird aus dem Kanister derselben Sorte nachgefüllt. Damit auf der Runde keine Wartezeit entsteht, arbeiten Sie mit zwei Sätzen Flaschen im Wechsel: Der volle Satz kommt an die Wand, der leere geht mit zurück und wird in Ruhe aufbereitet.

3. Pumpe kontrollieren

Der häufigste Ausfall ist keine leere Flasche, sondern eine verklebte Pumpe. Einmal drücken beim Zimmercheck reicht als Probe. Zieht die Pumpe Luft oder klebt sie, wird der Kopf gespült oder die Flasche gegen den zweiten Satz getauscht. Beim Nachfüllen bleiben Pumpe und Flasche zusammen, damit die Sorte am Pumpkopf stimmt.

4. Halterung mitwischen

Edelstahl bleibt sauber, wenn er trocken gewischt wird. Kalkränder an der Halterung sieht der Gast früher als den Füllstand. Bei der Halterung aus ABS gilt dasselbe, dazu einmal prüfen, ob die abschließbare Klappe geschlossen ist.

Warum nie Reste zusammenschütten: Etikett und Inhalt müssen zusammenpassen, und was aus zwei Flaschen zusammenkommt, hat keine Herkunft mehr. Das System bleibt nur geschlossen, wenn jede Füllung aus dem Kanister derselben Sorte kommt.

Bedarf und Nachfüllrhythmus berechnen →
LAGER UND UMSTIEG

Kanister lagern, Etage für Etage umstellen

Was neben der Runde noch zum System gehört: das Lager, der Wagen und der Anfang.

Kanister und Spender zusammen lagern

Kanister und Spender derselben Sorte stehen nebeneinander, beschriftet, verschlossen, ohne direkte Sonne. Angebrochene Kanister bleiben verschlossen und werden zuerst aufgebraucht. Auf dem Wagen liegt je Sorte ein Kanister. Bei zwei Sorten im Haus reicht eine Runde für eine ganze Etage.

Eine Linie im Haus

Technisch lassen sich zwei Linien parallel führen, die Halterung ist dieselbe. Auf der Etagenrunde kostet es aber Aufmerksamkeit, weil zwei Kanistersorten auf dem Wagen liegen und die Flaschen sich nur am Etikett unterscheiden. Wenn Sie trennen wollen, trennen Sie nach Etage oder nach Kategorie, nicht innerhalb desselben Flurs.

Erst eine Etage, dann das Haus

Stellen Sie erst eine Etage um, mit zwei Sätzen Flaschen, dann das ganze Haus. Nach zwei bis drei Wochen wissen Sie, wie oft gewechselt wird, wie viele Kanister je Runde nötig sind und ob die Pumpen halten. Der Umstieg wirkt erst, wenn alle Zimmer gleich ausgestattet sind, weil das Housekeeping sonst zwei Abläufe parallel fährt.

Was der Gast sehen darf

Eine volle, saubere Flasche in einer trockenen Halterung. Nicht: einen halb leeren Spender, Kalk am Halter, eine Pumpe, die Luft zieht. Jeder dieser drei Punkte ist auf der Runde in Sekunden geprüft, und jeder wird vom Gast schneller bemerkt als das Format der Flasche.

Welche Linien es gibt, wie der Halter montiert wird und was ein Karton enthält, steht auf der Übersichtsseite Spendersystem für das Hotelbad.

FAQ

Häufige Fragen zum Nachfüllen

Was das Housekeeping zur Runde fragt.

Wann wird der Spender gewechselt?+
Unter einem Viertel Füllstand, sichtbar durch die durchscheinende Flasche, nicht erst, wenn die Pumpe Luft zieht.
Wie viele Flaschensätze braucht eine Etage?+
Zwei je Spenderposition: einer an der Wand, einer in der Aufbereitung. So entsteht auf der Runde keine Wartezeit.
Was tun, wenn die Pumpe klebt?+
Pumpkopf spülen oder die Flasche gegen den zweiten Satz tauschen. Einmal drücken beim Zimmercheck zeigt es rechtzeitig.
Wie lagere ich die Kanister?+
Verschlossen, beschriftet, ohne direkte Sonne, neben den Spendern derselben Sorte. Angebrochene zuerst aufbrauchen.
Wie oft wird die Halterung gereinigt?+
Bei jeder Runde trocken mitwischen, Edelstahl wie ABS. Kalkränder sieht der Gast früher als den Füllstand.

Den Ablauf für Ihr Haus festlegen?

Sagen Sie uns Zimmerzahl, Etagen und Sorten. Wir rechnen Flaschensätze und Kanister je Runde durch.