


Nachhaltige Hotelausstattung: weniger Plastik, kürzere Wege
Ein Hotelzimmer erzeugt seinen Abfall nicht beim Gast, sondern beim Einkauf. Jeder Folienbeutel, jede Miniflasche und jeder Slipper im Kunststoffbeutel wurde einmal bestellt. Diese Seite zeigt, an welchen Stellen sich das ändern lässt, mit welchen Materialien und Verpackungen wir arbeiten, und was davon der Gast tatsächlich in der Hand hat.
Wo Plastik im Hotelzimmer entsteht
Sechs Stellen, an denen in einem Standardzimmer bei jeder Anreise Kunststoff anfällt. Keine davon ist groß, aber jede wird mit der Zimmerzahl und dem Gästewechsel multipliziert.
Das Amenity-Tablett
Wattepads, Wattestäbchen, Nähset und Nagelfeile stecken meist einzeln in Folienbeuteln. Der Inhalt wiegt wenige Gramm, die Hülle bleibt nach dem Auspacken liegen.
Die Dusche
Miniflaschen für Shampoo, Duschgel und Lotion. Halb voll landen sie im Abfall, weil die nächste Anreise eine neue Flasche verlangt.
Der Schrank
Slipper im Kunststoffbeutel, dazu Wäschebeutel aus Folie, die nach einem Gebrauch ersetzt werden.
Das Bad
Duschhaube, Zahnbürste mit Kunststoffgriff, Kamm aus Vollkunststoff: jedes Teil in einem eigenen Beutel.
Der Nachttisch
Fernbedienungsbeutel und Hygienebeutel, die mit jedem Gast getauscht werden.
Der Karton
Was der Gast nie sieht: die Umverpackung, in der die Ware ins Haus kommt. Wer in vollen Kartons statt in Kleinmengen bestellt, spart hier je Stück am meisten Verpackung.
Die Reihenfolge: Zuerst die Stellen, die täglich getauscht werden, also Amenities und Slipper. Dann das, was bleibt und gewaschen wird, wie Wäsche- und Schuhbeutel aus Baumwolle. Der Spender kommt dazu, sobald das Bad umgerüstet wird.
Fünf Hebel, die sich einzeln ziehen lassen
Kein Haus stellt alles auf einmal um. Jeder Hebel funktioniert für sich, und jeder ist mit Artikeln aus unserem Lager belegt.
Verpackung
Papiersachet oder Papierbeutel statt Folienbeutel, Papierbanderole statt Umverpackung beim Wellness-Slipper. Der Artikel bleibt gleich, nur die Hülle ändert sich.
Material
Zahnbürste mit Griff aus Bambus, Kamm aus Holz oder mit 35 Prozent Stroh, Wattestäbchen mit Papier- oder Bambusschaft, Sohlen aus Zuckerrohr, Kork oder Kokosfaser.
Spender statt Miniaturen
Ein Spender mit 300 ml an der Wand ersetzt die Miniflaschen, nachgefüllt aus dem 5-Liter-Kanister. Wie das im Bad aussieht, steht auf der Seite zum Spendersystem, die Linien dazu in der Übersicht Hotelkosmetik.
Made in EU
Slipper aus europäischer Fertigung verkürzen den Transportweg. Drei Modelle liegen im Lager, geschlossen, weiß, 29 cm.
Bedarf planen
Wer in Kartons rechnet statt in Stück, bestellt seltener und lagert weniger. Wie Sie den Bedarf je Zimmer und Monat ermitteln, steht im Ratgeber Bedarf berechnen.
Ab 2030: Die EU-Verpackungsverordnung (Verordnung (EU) 2025/40) untersagt ab dem 1. Januar 2030 Einwegverpackungen für Kosmetik- und Hygieneartikel in Beherbergungsbetrieben, die nur für eine Buchung bestimmt sind. Der Text nennt als Beispiele Shampooflaschen, Flaschen für Hand- und Körperlotion und Päckchen für Seifenstücke. Der Spender ist damit nicht die Kür, sondern der Weg, der bleibt.

Green Elegant: Amenities im Papiersachet
Die Linie für Häuser, die Kunststoff um das Amenity herum weglassen wollen. Jeder Artikel steckt einzeln in einem Papiersachet, bedruckt mit Sojatinte, mit dem Namen des Inhalts in vier Sprachen.
Verpackung
Papiersachet, einzeln, Druck mit Sojatinte. Innenverpackungen zu 50 bis 500 Stück, je nach Artikel.
Material
Kämme und Haarbürsten aus Bambusholz, Wattestäbchen mit Bambusschaft, Zahnbürsten mit Griff aus Bambus oder aus 35 Prozent Maisstärke, Rasierer mit Griff aus Bambus oder 35 Prozent Stroh, Nagelreiniger aus Bambus.
Sortiment
Vanity Kit, Wattepads, Wattestäbchen, Zahnpflegeset, Rasierset, Maniküre-Set, Nähset, Kamm, Haarbürste in drei Formen, Luffaschwamm, Schlafmaske, Ohrstöpsel, Taschentücher, Schuhputzhandschuh, Duschhaube und Hygienebeutel.
Was Kunststoff bleibt
Duschhaube und Hygienebeutel bestehen aus PLA, das Borstenfeld der Haarbürsten aus TPE. Das steht so an jedem Artikel, damit niemand etwas anderes erwartet.

Zum Anfassen: Das Papiersachet ist matt, mit einer beigen Fläche und dem Piktogramm des Inhalts. Es lässt sich ohne Schere öffnen und liegt flach auf dem Tablett.
Green Classic: dieselben Artikel im PLA-Beutel
Die Schwesterlinie mit weitgehend gleichem Inhalt, verpackt im transparenten Beutel aus PLA. Wer den Inhalt sehen will, bevor er ihn öffnet, nimmt diese Linie.
Verpackung
Beutel aus PLA, weiß-transparent, mit dem Aufdruck «eco friendly». Innenverpackungen zu 50 bis 500 Stück.
Material
Wattestäbchen mit Papierschaft, Zahnbürste mit Griff aus Bambus oder 35 Prozent Maisstärke, Rasierer mit Griff aus Bambus oder 35 Prozent Stroh, Kamm mit 35 Prozent Stroh, Taschentücher aus Zellstoff.
Sortiment
Vanity Set in zwei Ausführungen, Wattepads, Wattestäbchen, Zahnpflegeset, Rasierset, Nähset, Kamm, Nagelfeile, Haargummi, Luffaschwamm, Taschentücher, Schuhputzhandschuh, Duschhaube, dazu Wäschebeutel und Fernbedienungsbeutel aus PLA und eine Amenities-Box aus Karton.
Was PLA ist
PLA ist ein Kunststoff, der aus Maisstärke gewonnen wird. Er fühlt sich anders an als Folie, bleibt in der Entsorgung aber Kunststoff. Wer das vermeiden will, wählt Green Elegant.

Zur Einordnung: Für neue Ausstattungen empfehlen wir das Papiersachet. Green Classic bleibt die Wahl, wenn der Inhalt durch die Hülle sichtbar sein soll oder ein Haus die Linie schon führt und nicht mischen will.
Green Gäste Accessoires: was bleibt, statt ersetzt zu werden
Diese Artikel erzeugen keinen Abfall je Anreise, weil sie im Zimmer bleiben und gewaschen oder abgewischt werden. Sie ersetzen Einwegbeutel aus Folie durch Baumwolle, Jute, Papier und Holz.
Beutel und Taschen
Wäschebeutel aus Baumwolle in 38 x 55 und 40 x 60 cm, dazu ein Wäschebeutel aus Papier. Schuhbeutel, Slipperbeutel, Haartrocknerbeutel und Säckchen für die Toilettenpapierrolle, alle aus Baumwolle mit Kordelzug.
Bettwaren
Kissen- und Deckentaschen aus Baumwolle mit Reißverschluss, 65 x 85 cm, für die Aufbewahrung im Schrank.
Holz und Bambus
Kleiderbügel aus Buchen- oder Lotusholz mit Haken, Steg oder Diebstahlsicherung, Schuhlöffel aus Holz von 15,5 bis 40 cm, Seifenschalen und ein Tablett aus Bambus.
Für den Spa
Wellnesstasche aus Baumwolle 60 x 29 x 11 cm und Jutetaschen 55 x 36 x 17 cm mit Innentasche, in Naturfarbe oder Cappuccino.

Aufdruck: Beutel und Taschen tragen den Aufdruck «eco friendly» mit der Bezeichnung des Inhalts, zum Beispiel «Laundry bag». Ein eigenes Logo ist auf Anfrage möglich.
Green Hotel Slipper: Naturfasern, Sohlen aus Zuckerrohr, Kork und Kokos
Slipper für das Zimmer, offen oder geschlossen, einzeln im Papierbeutel. Obermaterial und Sohle bestehen aus Fasern, die es ohne Kunststoff gibt, und die Sohle sagt, wohin der Slipper gehört.
Obermaterial
Viskose, Piqué-Baumwolle mit Baumwollvlies, naturbelassene Baumwolle, Jute mit Vlieseinlage oder ein Gemisch aus 40 Prozent Jute und 60 Prozent Viskose. Weiß oder naturfarben.
Sohle
Zuckerrohr bei Pinar, Palmira, Havanna und Camellia. Kork bei Taxus. Kokosfaser bei Babaco. Jute mit Kartoneinlage bei Goa. Karton mit Baumwollstoff und Kunststoffnoppen bei Nature-Piquet.
Verpackung und Größen
Jedes Paar einzeln im Papierbeutel. Längen 27,5 cm, 28,5 cm und 29,5 cm, je nach Modell. 150 bis 250 Paar je Karton.
Einsatz
Trockene Innenbereiche: Zimmer, Tagung, Veranstaltung. Für Pool, Sauna und nasse Böden ist die Wellness-Linie gebaut.

Die Sohle entscheidet: Zuckerrohr, Kork und Kokosfaser tragen den Gast durch das Zimmer, nicht durch den Spa. Wer beides braucht, stellt zwei Modelle bereit, eines im Zimmer und eines im Wellnessbereich.
Green Wellness Slipper: Kork und Stroh für Spa und Pool
Für nasse Böden braucht die Sohle Halt und das Fußbett ein Material, das Feuchtigkeit verträgt. Diese Linie arbeitet mit Kork, Stroh und einer profilierten EVA-Sohle.
Ganz aus Kork
Corteccia offen und Corteccia Sandal: Obermaterial und 10 mm starke Sohle aus Kork. Verpackt mit Papierbanderole oder Flachsband.
Kork-Fußbett auf EVA
Cork Sandal, Cork Pool Sandal und Cork Rio: 2 mm Kork-Fußbett auf 8 mm profilierter EVA-Sohle, Riemchen aus Baumwolle und Polyester oder Netzstoff. Verpackt mit Loop-Pin oder Papierbanderole.
Stroh-Fußbett
Bamboo, Bamboo Velcro, Bamboo Cross und Sandal Bamboo: Fußbett aus Stroh, Brücke in Wildlederoptik, 5 mm EVA-Sohle. Verpackt mit Papierbanderole oder Loop-Pin.
Formen und Größen
Offen, mit Klettverschluss oder als Zehentrenner. Längen 24 cm, 26,5 cm, 28,5 cm und 29 cm. 100 bis 200 Paar je Karton.

Verpackung ohne Beutel: Banderole, Loop-Pin und Flachsband halten das Paar zusammen, ohne es einzuhüllen. Das ist weniger Material als ein Beutel, und die Paare liegen flach im Karton.
Made in EU Slipper: der kurze Weg
Hier ist nicht das Material der Hebel, sondern der Weg. Drei Modelle werden in der EU gefertigt und liegen in unserem Lager in Deutschland.
Drei Modelle
Soft, Terry und Plush, alle geschlossen, weiß, 29 cm lang, Unisex.
Material
Obermaterial aus Polycotton, bei Plush aus Polyvelours mit Polycotton. Umrandung aus Vlies oder Polycotton. 5 mm EVA-Sohle mit Schaumstoffeinlage, bei Terry genoppt.
Verpackung
Jedes Paar einzeln im Vliesbeutel. 100 Paar je Karton, bei Terry 125.
Herkunft
Gefertigt in der EU. Die Green-Linien werden in China für uns gefertigt und in Deutschland gelagert, beides steht am Artikel.

Ehrlich gerechnet: Polycotton und EVA sind Kunststoffe. Der Vorteil dieser Linie liegt im Transportweg und in der Nachlieferung aus europäischer Fertigung, nicht im Material. Wer Naturfaser und EU-Fertigung in einem Slipper sucht, findet das in unserem Sortiment derzeit nicht, und wir behaupten es auch nicht.
Was Gäste wahrnehmen, und was nur Ihr Haus merkt
Nachhaltigkeit im Zimmer wird nicht gelesen, sondern angefasst. Der Gast bewertet die Hülle in seiner Hand, nicht das Konzept dahinter.
Was der Gast in der Hand hat
- Ein Papiersachet, das sich aufreißen lässt, statt einer Folie, die er aufschneiden muss.
- Einen Kamm aus Holz und eine Zahnbürste mit Bambusgriff, beides mit Gewicht und Struktur.
- Einen Slipper aus dem Papierbeutel, mit einer Sohle aus Zuckerrohr oder Kork, die man sieht.
- Einen Wäschebeutel aus Baumwolle im Schrank und einen Spender an der Wand statt Miniflaschen.
Was nur das Haus merkt
- Weniger Restmüll je Zimmer, sobald Mehrwegbeutel die Einwegbeutel ersetzen.
- Weniger Nachbestellungen, wenn Beutel, Bügel und Schuhlöffel im Zimmer bleiben statt zu verschwinden.
- Keine Diskussion am Empfang, weil an jedem Artikel steht, woraus er besteht.

Und das Textil: Das Handtuch fasst der Gast häufiger an als jedes Amenity. Was gutes Hotelfrottier ausmacht, steht auf der Seite Frottierwaren für Hotel und Spa.
Einkauf in Kartons planen
Der Karton ist bei uns die Einheit für Bestellung, Lager und Transport. Wer weiß, wie viel in einem steckt, bestellt nach seinem Lager und nicht nach Gefühl.
| Linie | Je Karton | Innenverpackung | Beispiel |
|---|---|---|---|
| Green Elegant | 200 bis 3.000 Stück | Bündel zu 50 bis 500 | Vanity Kit: 1.000, Bündel zu 100 |
| Green Classic | 300 bis 5.000 Stück | Bündel zu 50 bis 500 | Zahnpflegeset: 500, Bündel zu 50 |
| Green Gäste Accessoires | 40 bis 500 Stück | je nach Artikel | Kleiderbügel: 50, Wäschebeutel: 250 |
| Green Hotel Slipper | 150 bis 250 Paar | einzeln im Papierbeutel | Pinar: 250 Paar |
| Green Wellness Slipper | 100 bis 200 Paar | Banderole, Loop-Pin, Flachsband | Corteccia: 120 Paar |
| Made in EU Slipper | 100 bis 125 Paar | einzeln im Vliesbeutel | Soft: 100 Paar |
Was den Einkauf einfacher macht
- Die Stückzahl je Karton und die Mindestmenge stehen an jedem Artikel im Portal.
- Der angezeigte Bestand ist der Lagerbestand in Deutschland, in Echtzeit.
- Ab zwei Kartons liefern wir frachtfrei, aus unserem Lager in Deutschland.
- Innenverpackungen zu 50 bis 500 Stück erleichtern die Verteilung auf Etagen und Wagen.
Was den Einkauf teurer macht
- In Stück denken statt in Kartons, und dann jeden Monat einen Karton nachbestellen, der jedes Mal einzeln transportiert wird.
- Für jedes Zimmer dieselbe Ausstattung, obwohl Suite und Standardzimmer unterschiedlich lange gebucht werden.
- Amenities für ein Jahr auf Vorrat kaufen, wenn das Bad im nächsten Jahr auf Spender umgestellt wird.
- Slipper für den Spa aus der Zimmerlinie nehmen, obwohl deren Sohle für trockene Böden gebaut ist.
Der Rechenweg: Zimmer mal Anreisen je Monat ergibt den Monatsbedarf, geteilt durch die Stückzahl je Karton die Zahl der Kartons. Für Slipper steht der Weg Schritt für Schritt im Ratgeber Bedarf berechnen, er gilt genauso für Amenities.
Sagen Sie uns, wo Ihr Haus anfangen will
Zimmerzahl, Gästewechsel und die Stellen, die zuerst umgestellt werden sollen, genügen für einen Vorschlag mit Kartonzahlen. Wenn Sie schon eine Linie im Haus haben, nennen Sie sie, dann bauen wir darauf auf.
Häufige Fragen
Was Einkäufer uns zu den Green-Linien am häufigsten schreiben.